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Von Horror zu Hoffnung:

Der Wiederaufbau Ruandas

Von Horror zu Hoffnung: Der Wiederaufbau Ruandas

Für viele wird der Schrecken des Genozids das unveränderliche Bild Ruandas bleiben. Für andere ist es die Kühnheit der ehrgeizigen Ziele des Landes für die Zukunft, die die Wahrnehmung bestimmt. Begleiten Sie New Perspectives Travel 25 Jahre nach dem Völkermord, um herauszufinden, wie dieses widerstandsfähige und schöne Land die Geister der Vergangenheit hinter sich gelassen hat. 

Für viele wird der Schrecken des Genozids das unveränderliche Bild Ruandas bleiben. Für andere ist es die Kühnheit der ehrgeizigen Ziele des Landes für die Zukunft, die die Wahrnehmung bestimmt. Begleiten Sie New Perspectives Travel 25 Jahre nach dem Völkermord, um herauszufinden, wie dieses widerstandsfähige und schöne Land die Geister der Vergangenheit hinter sich gelassen hat. 

Termine

10. – 16. Februar 2019
2. – 8. Juni 2019

Reisedauer

7 Tage/ 6 Nächte

Reiseroute

Kigali – Musanze – Rubavu – Kigali

Sprache

Englisch

Inbegriffen

Alle inländischen Kosten*

Von Horror zu Hoffnung: Der Wiederaufbau Ruandas

Für viele wird der Schrecken des Völkermords vor 25 Jahren das unveränderliche Bild Ruandas bleiben. Für andere ist es die Kühnheit der ehrgeizigen Ziele des Landes für die Zukunft, die die Wahrnehmung bestimmt. Mit einer boomenden Wirtschaft, einer markanten Senkung der Armut und mehr als 50% weiblichen Parlamentsabgeordneten wird Ruanda nun häufig von anderen afrikanischen Ländern und von Geberländern gleichermaßen als Inspiration gesehen. Einige bezeichnen es sogar als “Singapur von Afrika”. Aber wie ist diese Transformation von statten gegangen? Gibt es weitergehende Lektionen, die aus dem Wiederaufbau einer traumatisierten Nation gelernt werden können? Warum sind die Ruander so belastbar? Als eines der am besten funktionierenden und sichersten Länder Afrikas – mit einer spektakulären Schönheit der Natur- ist Ruanda ein bemerkenswertes und komplexes Land, welches dazu einlädt, alle Vorurteile zu hinterfragen.

Nach der brutalen deutschen und belgischen Kolonialisierung erfuhr Ruanda nach der Unabhängigkeit ethnische Massaker, Diskriminierung, Militärdiktatur und Bürgerkrieg. Vor diesem Hintergrund wurde am 6. April 1994 ein Flugzeug mit dem Präsidenten von Ruanda, Juvenal Habyarimana, über Kigali abgeschossen. Stunden später begann einer der größten Schrecken der modernen Geschichte. Der Völkermord an der Tutsi-Bevölkerung erfasste das Land, dauerte 100 Tage und tötete über 800.000 Männer, Frauen und Kinder. Der Völkermord wurde durch die Invasion der ruandischen patriotischen Arme/ Front (RPA/ F) gestoppt, die unter Präsident Kagame die eigentliche Macht seit dem Genozid in Ruanda geblieben ist.

Während sich die RPF vorrangig den tief verwurzelten Animositäten der Bevölkerung und der Gewährleistung der Sicherheit widmet, war es zugleich Ziel, eine rasche wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen, die sich auf die Schaffung einer industriellen Basis für Endprodukte, High-End-Tourismus, ICT und Bergbau und Finanzdienstleistungen konzentrierte. Bei der Entwicklung der ruandischen Industrie wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Ausländische Investoren (einschließlich Volkswagen) haben Fabriken im Land eröffnet oder planen dies. Kigali verfügt über moderne Wolkenkratzer, eine gute Infrastruktur und saubere Straßen. Ruanda war auch das erste Land der Welt, das Plastiktüten verbot. Der Drang hin zu wirtschaftlicher Modernisierung ist nicht zu übersehen.

Begleitet von Dr. Marco Jowell werden wir in dieser intensiven Woche erkunden, wie Ruanda nach dem Genozid versucht, sich wieder aufzubauen. Wie effektiv sind die in Ruanda geborenen Lösungen für den Wiederaufbau des Landes wirklich? Wie hat sich die Rolle des Militärs verändert? Wird das Land seine ehrgeizigen Pläne zur wirtschaftlichen Entwicklung umsetzen? Mussten Opposition und Bürgerrechte dafür Einschränkungen hinnehmen?

Diese einzigartige Reise wird Gespräche und Diskussionen mit Regierungsbeamten, Militärs, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten, Diplomaten und vor allem gewöhnlichen RuanderInnen beinhalten. Wir besuchen einige der schönsten Gegenden des Landes und erkunden die Hauptstadt Kigali. Es besteht kein Zweifel, dass Sie von diesem Besuch überrascht sein werden und mit ganz unterschiedlichen Perspektiven zurückkehren werden.

Reiseverlauf


Tag 1: Kennenlernen und Einführung

Wir treffen uns zum Abendessen in unserem Hotel in Kigali, wo wir Marco treffen, erste Gedanken über Ruanda hören und die kommende Woche besprechen werden.

Tag 2: Geschichte, Völkermord und heutige Rolle der Regierung

Wir beginnen den Tag mit einem Blick auf die Geschichte Ruandas und einem Überblick über einige der wichtigsten Probleme des Landes. Danach besuchen wir das Kigali-Völkermord-Denkmal und führen eine Reihe von Gesprächen, einschließlich Diskussionen mit Zeugen und Überlebenden des Völkermords. Wir werden außerdem zusammen mit Vertretern des Nationalen Zentrums zur Bekämpfung des Völkermordes (CNLG) die Vorgehensweise der Justiz bei der Aufarbeitung der Verbrechen erkunden.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Mitgliedern der Ruanda Patriotic Front (RPF) und Offizieren der Ruanda Defense Forces (RDF). Wir werden die Geschichte Ruandas, die Befreiung und den Völkermord sowie die Herangehensweise der Partei und der Regierung in Bereichen der Versöhnung und der Entwicklung betrachten.

Am Abend haben wir Gelegenheit, die Diskussionen des Tages beim Abendessen gemeinsam zu reflektieren.

Übernachtung in Kigali.

Tag 3: Aktuelle politische Situation und Entwicklungsprioritäten

Heute bewegen wir uns aus der Vergangenheit heraus, um die aktuelle politische Situation und Entwicklungsprioritäten zu untersuchen.

Wir beginnen mit einer ersten Diskussion über den aktuellen wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Kontext in Ruanda, geleitet von einem führenden Spezialisten für Politische Ökonomie, gefolgt von einem Besuch beim Ruanda Development Board (RDB), der Regierungsbehörde für die wirtschaftlichen Entwicklungspläne des Landes. Wir werden uns dann mit dem Rwandan Governance Board (RGB) treffen und über die Politik Ruandas und über „einheimische“ Lösungen diskutieren, einschließlich der grundlegenden Herangehensweise an Gerechtigkeitsfragen („Gaccaca“).

Nach dem Mittagessen besuchen wir das ruandische Parlament und treffen mit Senatoren zusammen, um über aktuelle Themen in Ruanda zu diskutieren, einschließlich des Ansatzes der „einvernehmlichen Demokratie“, der aus einer Koalition politischer Parteien zur Unterstützung der RPF und der Rolle der Frauen besteht (Ruanda hat einen der höchsten Anteile an weiblichen Abgeordneten der Welt).

Den Rest des Nachmittags werden wir erkunden, wie der Unternehmenssektor in Ruanda aussieht und die Gelegenheit haben, uns mit Leuten von staatlichen Unternehmen, der Privatwirtschaft und jungen aufstrebenden Start-ups zu treffen.

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung, um Kigali zu erkunden.

Übernachtung in Kigali.

Tag 4: Erkundung des ländlichen Ruandas in Musanze, Rolle des Militärs

Ruanda ist ein vorwiegend ländliches Land. Daher verlassen wir Kigali, um die “Realität” des Lebens außerhalb der Hauptstadt zu erkunden. Wir reisen nach Musanze in der nördlichen Provinz am Fuße des Virunga-Gebirges, wo die gefährdeten Berggorillas leben.

Nach der Ankunft und dem Check-in im Hotel werden wir die Ruanda-Friedensakademie besuchen, um uns mit Mitgliedern der RDF zu treffen, die Teil der Befreiungsgruppe waren. Dies wird nicht nur eine Gelegenheit sein, den Bürgerkrieg, die Beendigung des Völkermordes sowie die militärischen Interventionen im Kongo zu diskutieren, sondern auch die Rolle des Militärs im modernen Ruanda zu betrachten.

Wir werden den Nachmittag in Musanze verbringen, mit Besuch lokaler Märkte und Gesprächen mit kleinen Unternehmen, um zu verstehen, wie sich die Stadt in den letzten zwanzig Jahren verändert hat. Wir werden Verkäufer von Produkten besuchen, die in Ruanda und/ oder in der Region einzigartig sind, wie Korbflechter und Kitenge-Tuchmacher sowie lokales Kunsthandwerk.

Abendessen im Hotel und Übernachtung in Musanze.

Tag 5: Rubayu und die Beziehungen zum Kongo

Wir fahren nach Rubavu ab, das am Ufer des Kivu-Sees an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt.

Gemeinsam mit einem kongolesischen Ökonom werden wir den Tag damit verbringen, die derzeitige Beziehung zwischen Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und der Region zu untersuchen und zu sehen, wie sich die Dynamik vom Krieg zu gemeinsamen Handelsbeziehungen entwickelt hat.

Neben einer Reihe von Initiativen zur Belebung der lokalen Wirtschaft besuchen wir auch die Braliwa-Brennerei, die größte Bier- und Erfrischungsbrauerei der Region.

Den Rest des Tages verbringen Sie damit, Rubavu und den Kivu-See zu erkunden.

Übernachtung in Rubavu.

Tag 6: Internationale Rolle Ruandas und bürgerliche Freiheiten

Aufgrund der von Ruanda gemachten Fortschritte wird es von einigen Geberländern als Entwicklungsmodell gesehen. In der Tat wird es aufgrund des Kompetenzniveaus und des Erfolgs der Entwicklungsplanung manchmal auch als “Geber-Liebling” bezeichnet. Gleichzeitig kritisierten einige Kommentatoren Ruandas Priorisierung der Entwicklungsziele gegenüber den bürgerlichen Freiheiten. Die Analyse dieser Dynamik wird unser Thema für den Tag sein.

Nach einem frühen Frühstück fahren wir nach Kigali, eine dreistündige Autofahrt entfernt. Nach dem Einchecken im Hotel werden wir im Außenministerium eine spannende Diskussion über die internationalen Beziehungen und die Diplomatie Ruandas führen.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Mitgliedern der internationalen diplomatischen Gemeinschaft, um ihre Perspektiven für Ruanda zu verstehen. Wir werden auch die wichtigsten Entwicklungspartner (Geber) der ruandischen Regierung seit dem Völkermord besuchen und Ruandas Rolle in der Welt, Entwicklung und ausländisches Engagement diskutieren.

Wir beenden den Tag mit einem Blick auf den Entwicklungs- und Governance-Ansatz von Ruanda durch ein Treffen mit Organisationen der Zivilgesellschaft und der Grünen Partei, der wichtigsten Oppositionspartei Ruandas.

Übernachtung in Kigali.

Tag 7: Reflexion und Abschied

Beim Frühstück werden wir über unsere Erfahrungen der vergangenen Woche nachdenken, bevor wir zum Flughafen oder zu anderen Orten abreisen.

Alle unsere Touren sind dynamisch und versuchen, die aktuellen politischen Ereignisse zu nutzen. Der finale Reiseverlauf könnte daher geändert werden. Einige Leute, die wir treffen möchten, stehen möglicherweise kurzfristig nicht mehr zur Verfügung oder sind nicht mehr in ihren Positionen. Dies liegt einfach in der Art der Touren, die wir anbieten, und in der Realität einiger Länder, die wir besuchen, begründet. In allen Fällen bemühen wir uns um Ersatzpersonen/ -treffen auf vergleichbarem Niveau.

Wenn Sie der Meinung sind, dass relevante Themen im Reiseverlauf fehlen, an denen Sie interessiert sind, schlagen Sie diese bitte vor. Wir können sie möglicherweise einbeziehen, da unsere Tour-Experten über weitreichende und vielfältige Netzwerke verfügen.

Tour Experte

Dr. Marco Jowell ist ein führender Experte für Politik, Volkswirtschaft und Sicherheitsdynamik in Ost- und Zentralafrika. Derzeit ist er Direktor und Mitbegründer der Africa Research Group mit den Schwerpunkten Governance, Konflikt, Friedenssicherung, Sicherheit, Militär und Entwicklung in Afrika. Er ist auch wissenschaftlicher Mitarbeiter an der School of Oriental and African Studies der University of London. Lesen Sie mehr…

Reiseleistungen

Preis:

  €4,260 pro Person im Doppel-/Zweibett-Zimmer

 Einzelzimmerzuschlag €450

*Inbegriffen:

 Alle Treffen, Expertenkosten, Spezialführungen, Eintrittspreise, Übersetzungen, Veranstaltungsorte, kulturelle Veranstaltungen/ Unterhaltung (siehe Reiseverlauf)

  Gehobene Mittelklasse und Mittelklasse Hotels

 Private Busse und gemietete Taxis

 Alle Mahlzeiten außer an freien Abenden (siehe Reiseverlauf), nicht-alkoholische Getränke

Bitte beachten Sie:

Die Tour wird auf Englisch durchgeführt.

Der Preis beinhaltet keine Flüge zum und vom Ziel.

Gültiger Reisepass erforderlich, für EU-Bürger kein Visum erforderlich (siehe Hinweise zu Reise- und Gesundheitsanforderungen Auswärtiges Amt).

Bitte prüfen Sie, ob Sie notwendige Reiseversicherungen besitzen oder noch abschließen müssen (z. B. Auslandskrankenversicherung).

Die Tour ist teilweise für Menschen mit Behinderungen geeignet (bitte kontaktieren Sie uns).

Wenn die Mindestteilnehmerzahl (6 Personen) nicht erreicht wird, behält sich New Perspectives Travel das Recht vor, die Tour bis zu 20 Tage vor Abflug abzusagen (siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen).

Sollten Sie spezielle Bedürfnisse haben, teilen Sie uns diese bitte rechtzeitig vor Abreise mit.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen über unsere Touren besuchen Sie bitte die Seiten Über uns und Häufige Fragen oder kontaktieren Sie uns!

Für viele wird der Schrecken des Völkermords vor 25 Jahren das unveränderliche Bild Ruandas bleiben. Für andere ist es die Kühnheit der ehrgeizigen Ziele des Landes für die Zukunft, die die Wahrnehmung bestimmt. Mit einer boomenden Wirtschaft, einer markanten Senkung der Armut und mehr als 50% weiblichen Parlamentsabgeordneten wird Ruanda nun häufig von anderen afrikanischen Ländern und von Geberländern gleichermaßen als Inspiration gesehen. Einige bezeichnen es sogar als “Singapur von Afrika”. Aber wie ist diese Transformation von statten gegangen? Gibt es weitergehende Lektionen, die aus dem Wiederaufbau einer traumatisierten Nation gelernt werden können? Warum sind die Ruander so belastbar? Als eines der am besten funktionierenden und sichersten Länder Afrikas – mit einer spektakulären Schönheit der Natur- ist Ruanda ein bemerkenswertes und komplexes Land, welches dazu einlädt, alle Vorurteile zu hinterfragen.

Nach der brutalen deutschen und belgischen Kolonialisierung erfuhr Ruanda nach der Unabhängigkeit ethnische Massaker, Diskriminierung, Militärdiktatur und Bürgerkrieg. Vor diesem Hintergrund wurde am 6. April 1994 ein Flugzeug mit dem Präsidenten von Ruanda, Juvenal Habyarimana, über Kigali abgeschossen. Stunden später begann einer der größten Schrecken der modernen Geschichte. Der Völkermord an der Tutsi-Bevölkerung erfasste das Land, dauerte 100 Tage und tötete über 800.000 Männer, Frauen und Kinder. Der Völkermord wurde durch die Invasion der ruandischen patriotischen Arme/ Front (RPA/ F) gestoppt, die unter Präsident Kagame die eigentliche Macht seit dem Genozid in Ruanda geblieben ist.

Während sich die RPF vorrangig den tief verwurzelten Animositäten der Bevölkerung und der Gewährleistung der Sicherheit widmet, war es zugleich Ziel, eine rasche wirtschaftliche Entwicklung zu erreichen, die sich auf die Schaffung einer industriellen Basis für Endprodukte, High-End-Tourismus, ICT und Bergbau und Finanzdienstleistungen konzentrierte. Bei der Entwicklung der ruandischen Industrie wurden bedeutende Fortschritte erzielt. Ausländische Investoren (einschließlich Volkswagen) haben Fabriken im Land eröffnet oder planen dies. Kigali verfügt über moderne Wolkenkratzer, eine gute Infrastruktur und saubere Straßen. Ruanda war auch das erste Land der Welt, das Plastiktüten verbot. Der Drang hin zu wirtschaftlicher Modernisierung ist nicht zu übersehen.

Begleitet von Dr. Marco Jowell werden wir in dieser intensiven Woche erkunden, wie Ruanda nach dem Genozid versucht, sich wieder aufzubauen. Wie effektiv sind die in Ruanda geborenen Lösungen für den Wiederaufbau des Landes wirklich? Wie hat sich die Rolle des Militärs verändert? Wird das Land seine ehrgeizigen Pläne zur wirtschaftlichen Entwicklung umsetzen? Mussten Opposition und Bürgerrechte dafür Einschränkungen hinnehmen?

Diese einzigartige Reise wird Gespräche und Diskussionen mit Regierungsbeamten, Militärs, Wissenschaftlern, Geschäftsleuten, Diplomaten und vor allem gewöhnlichen RuanderInnen beinhalten. Wir besuchen einige der schönsten Gegenden des Landes und erkunden die Hauptstadt Kigali. Es besteht kein Zweifel, dass Sie von diesem Besuch überrascht sein werden und mit ganz unterschiedlichen Perspektiven zurückkehren werden.

Reiseverlauf


Tag 1: Kennenlernen und Einführung

Wir treffen uns zum Abendessen in unserem Hotel in Kigali, wo wir Marco treffen, erste Gedanken über Ruanda hören und die kommende Woche besprechen werden.

Tag 2: Geschichte, Völkermord und heutige Rolle der Regierung

Wir beginnen den Tag mit einem Blick auf die Geschichte Ruandas und einem Überblick über einige der wichtigsten Probleme des Landes. Danach besuchen wir das Kigali-Völkermord-Denkmal und führen eine Reihe von Gesprächen, einschließlich Diskussionen mit Zeugen und Überlebenden des Völkermords. Wir werden außerdem zusammen mit Vertretern des Nationalen Zentrums zur Bekämpfung des Völkermordes (CNLG) die Vorgehensweise der Justiz bei der Aufarbeitung der Verbrechen erkunden.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Mitgliedern der Ruanda Patriotic Front (RPF) und Offizieren der Ruanda Defense Forces (RDF). Wir werden die Geschichte Ruandas, die Befreiung und den Völkermord sowie die Herangehensweise der Partei und der Regierung in Bereichen der Versöhnung und der Entwicklung betrachten.

Am Abend haben wir Gelegenheit, die Diskussionen des Tages beim Abendessen gemeinsam zu reflektieren.

Übernachtung in Kigali.

Tag 3: Aktuelle politische Situation und Entwicklungsprioritäten

Heute bewegen wir uns aus der Vergangenheit heraus, um die aktuelle politische Situation und Entwicklungsprioritäten zu untersuchen.

Wir beginnen mit einer ersten Diskussion über den aktuellen wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Kontext in Ruanda, geleitet von einem führenden Spezialisten für Politische Ökonomie, gefolgt von einem Besuch beim Ruanda Development Board (RDB), der Regierungsbehörde für die wirtschaftlichen Entwicklungspläne des Landes. Wir werden uns dann mit dem Rwandan Governance Board (RGB) treffen und über die Politik Ruandas und über „einheimische“ Lösungen diskutieren, einschließlich der grundlegenden Herangehensweise an Gerechtigkeitsfragen („Gaccaca“).

Nach dem Mittagessen besuchen wir das ruandische Parlament und treffen mit Senatoren zusammen, um über aktuelle Themen in Ruanda zu diskutieren, einschließlich des Ansatzes der „einvernehmlichen Demokratie“, der aus einer Koalition politischer Parteien zur Unterstützung der RPF und der Rolle der Frauen besteht (Ruanda hat einen der höchsten Anteile an weiblichen Abgeordneten der Welt).

Den Rest des Nachmittags werden wir erkunden, wie der Unternehmenssektor in Ruanda aussieht und die Gelegenheit haben, uns mit Leuten von staatlichen Unternehmen, der Privatwirtschaft und jungen aufstrebenden Start-ups zu treffen.

Der Abend steht Ihnen zur freien Verfügung, um Kigali zu erkunden.

Übernachtung in Kigali.

Tag 4: Erkundung des ländlichen Ruandas in Musanze, Rolle des Militärs

Ruanda ist ein vorwiegend ländliches Land. Daher verlassen wir Kigali, um die “Realität” des Lebens außerhalb der Hauptstadt zu erkunden. Wir reisen nach Musanze in der nördlichen Provinz am Fuße des Virunga-Gebirges, wo die gefährdeten Berggorillas leben.

Nach der Ankunft und dem Check-in im Hotel werden wir die Ruanda-Friedensakademie besuchen, um uns mit Mitgliedern der RDF zu treffen, die Teil der Befreiungsgruppe waren. Dies wird nicht nur eine Gelegenheit sein, den Bürgerkrieg, die Beendigung des Völkermordes sowie die militärischen Interventionen im Kongo zu diskutieren, sondern auch die Rolle des Militärs im modernen Ruanda zu betrachten.

Wir werden den Nachmittag in Musanze verbringen, mit Besuch lokaler Märkte und Gesprächen mit kleinen Unternehmen, um zu verstehen, wie sich die Stadt in den letzten zwanzig Jahren verändert hat. Wir werden Verkäufer von Produkten besuchen, die in Ruanda und/ oder in der Region einzigartig sind, wie Korbflechter und Kitenge-Tuchmacher sowie lokales Kunsthandwerk.

Abendessen im Hotel und Übernachtung in Musanze.

Tag 5: Rubayu und die Beziehungen zum Kongo

Wir fahren nach Rubavu ab, das am Ufer des Kivu-Sees an der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo liegt.

Gemeinsam mit einem kongolesischen Ökonom werden wir den Tag damit verbringen, die derzeitige Beziehung zwischen Ruanda, der Demokratischen Republik Kongo und der Region zu untersuchen und zu sehen, wie sich die Dynamik vom Krieg zu gemeinsamen Handelsbeziehungen entwickelt hat.

Neben einer Reihe von Initiativen zur Belebung der lokalen Wirtschaft besuchen wir auch die Braliwa-Brennerei, die größte Bier- und Erfrischungsbrauerei der Region.

Den Rest des Tages verbringen Sie damit, Rubavu und den Kivu-See zu erkunden.

Übernachtung in Rubavu.

Tag 6: Internationale Rolle Ruandas und bürgerliche Freiheiten

Aufgrund der von Ruanda gemachten Fortschritte wird es von einigen Geberländern als Entwicklungsmodell gesehen. In der Tat wird es aufgrund des Kompetenzniveaus und des Erfolgs der Entwicklungsplanung manchmal auch als “Geber-Liebling” bezeichnet. Gleichzeitig kritisierten einige Kommentatoren Ruandas Priorisierung der Entwicklungsziele gegenüber den bürgerlichen Freiheiten. Die Analyse dieser Dynamik wird unser Thema für den Tag sein.

Nach einem frühen Frühstück fahren wir nach Kigali, eine dreistündige Autofahrt entfernt. Nach dem Einchecken im Hotel werden wir im Außenministerium eine spannende Diskussion über die internationalen Beziehungen und die Diplomatie Ruandas führen.

Am Nachmittag treffen wir uns mit Mitgliedern der internationalen diplomatischen Gemeinschaft, um ihre Perspektiven für Ruanda zu verstehen. Wir werden auch die wichtigsten Entwicklungspartner (Geber) der ruandischen Regierung seit dem Völkermord besuchen und Ruandas Rolle in der Welt, Entwicklung und ausländisches Engagement diskutieren.

Wir beenden den Tag mit einem Blick auf den Entwicklungs- und Governance-Ansatz von Ruanda durch ein Treffen mit Organisationen der Zivilgesellschaft und der Grünen Partei, der wichtigsten Oppositionspartei Ruandas.

Übernachtung in Kigali.

Tag 7: Reflexion und Abschied

Beim Frühstück werden wir über unsere Erfahrungen der vergangenen Woche nachdenken, bevor wir zum Flughafen oder zu anderen Orten abreisen.

Alle unsere Touren sind dynamisch und versuchen, die aktuellen politischen Ereignisse zu nutzen. Der finale Reiseverlauf könnte daher geändert werden. Einige Leute, die wir treffen möchten, stehen möglicherweise kurzfristig nicht mehr zur Verfügung oder sind nicht mehr in ihren Positionen. Dies liegt einfach in der Art der Touren, die wir anbieten, und in der Realität einiger Länder, die wir besuchen, begründet. In allen Fällen bemühen wir uns um Ersatzpersonen/ -treffen auf vergleichbarem Niveau.

Wenn Sie der Meinung sind, dass relevante Themen im Reiseverlauf fehlen, an denen Sie interessiert sind, schlagen Sie diese bitte vor. Wir können sie möglicherweise einbeziehen, da unsere Tour-Experten über weitreichende und vielfältige Netzwerke verfügen.

Tour Experte

Dr. Marco Jowell ist ein führender Experte für Politik, Volkswirtschaft und Sicherheitsdynamik in Ost- und Zentralafrika. Derzeit ist er Direktor und Mitbegründer der Africa Research Group mit den Schwerpunkten Governance, Konflikt, Friedenssicherung, Sicherheit, Militär und Entwicklung in Afrika. Er ist auch wissenschaftlicher Mitarbeiter an der School of Oriental and African Studies der University of London. Lesen Sie mehr…

Reiseleistungen

Termine:

10. – 16. Februar 2019
 2. – 8. Juni 2019

Reisedauer:

7 Tage/ 6 Nächte

Reiseroute:

Kigali – Musanze – Rubavu – Kigali

Sprache:

Englisch

Preis:

  €4,260 pro Person im Doppel-/Zweibett-Zimmer

 Einzelzimmerzuschlag €450

*Inbegriffen:

 Alle Treffen, Expertenkosten, Spezialführungen, Eintrittspreise, Übersetzungen, Veranstaltungsorte, kulturelle Veranstaltungen/ Unterhaltung (siehe Reiseverlauf)

  Gehobene Mittelklasse und Mittelklasse Hotels

 Private Busse und gemietete Taxis

 Alle Mahlzeiten außer an freien Abenden (siehe Reiseverlauf), nicht-alkoholische Getränke

Bitte beachten Sie:

Die Tour wird auf Englisch durchgeführt.

Der Preis beinhaltet keine Flüge zum und vom Ziel.

Gültiger Reisepass erforderlich, für EU-Bürger kein Visum erforderlich (siehe Hinweise zu Reise- und Gesundheitsanforderungen Auswärtiges Amt).

Bitte prüfen Sie, ob Sie notwendige Reiseversicherungen besitzen oder noch abschließen müssen (z. B. Auslandskrankenversicherung).

Die Tour ist teilweise für Menschen mit Behinderungen geeignet (bitte kontaktieren Sie uns).

Wenn die Mindestteilnehmerzahl (6 Personen) nicht erreicht wird, behält sich New Perspectives Travel das Recht vor, die Tour bis zu 20 Tage vor Abflug abzusagen (siehe Allgemeine Geschäftsbedingungen).

Sollten Sie spezielle Bedürfnisse haben, teilen Sie uns diese bitte rechtzeitig vor Abreise mit.

Weitere Informationen

Für weitere Informationen über unsere Touren besuchen Sie bitte die Seiten Über uns und Häufige Fragen oder kontaktieren Sie uns!